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Gefälschte E-Mails und SMS erkennen

Betrüger verschicken täglich Millionen E-Mails und SMS, die aussehen wie von Ihrer Bank, von Paketdiensten oder Online-Shops. Das Ziel: Sie sollen auf einen Link klicken und dort Ihre Daten eingeben. Mit etwas Übung erkennen Sie die Fälschungen.

  1. Auf den Ton achten

    Fälschungen machen Druck: „Ihr Konto wird gesperrt“, „Letzte Mahnung“, „Handeln Sie innerhalb von 24 Stunden“. Seriöse Firmen drohen nicht so.

  2. Den echten Absender prüfen

    Der angezeigte Name kann alles sein. Klicken oder tippen Sie auf den Namen, um die tatsächliche E-Mail-Adresse zu sehen. Steht dort etwas wie service@sparkasse-sicherheit24.info, ist es eine Fälschung.

  3. Links nicht anklicken

    Am Computer zeigt der Browser unten links die echte Adresse an, wenn Sie die Maus über den Link halten, ohne zu klicken. Am Handy halten Sie den Finger länger auf den Link. Passt die Adresse nicht zur Firma, klicken Sie den Link nicht an.

  4. Im Zweifel direkt nachsehen

    Öffnen Sie die App oder Internetseite Ihrer Bank oder des Shops so, wie Sie es immer tun, und melden Sie sich dort an. Gibt es wirklich ein Problem, sehen Sie es auch dort. Oder rufen Sie unter der Nummer an, die auf Ihrer Bankkarte oder Ihrem Vertrag steht.

Merksatz

Keine Bank und kein seriöses Unternehmen fragt per E-Mail oder SMS nach Passwort, PIN oder TAN. Aktuelle Betrugsmaschen sammelt die Verbraucherzentrale im Phishing-Radar auf verbraucherzentrale.de.

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