Den Arbeitsspeicher testen
- Für Profis
- Computer und Windows
- Dauer: etwa 1 Stunde
Defekter Arbeitsspeicher (RAM) verursacht Fehler, die scheinbar zufällig auftreten: Abstürze, Bluescreens, beschädigte Dateien. Ein Test bringt Klarheit.
Für Geübte
Diese Anleitung arbeitet mit Systemwerkzeugen von Windows. Gehen Sie die Schritte genau so durch, wie sie hier stehen. Wenn Ihnen dabei etwas komisch vorkommt, hören Sie lieber auf und schreiben Sie mir. Das ist völlig in Ordnung.
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Windows-Speicherdiagnose starten
Speichern Sie alle offenen Dateien. Drücken Sie Windows + R und geben Sie ein:
mdschedWählen Sie Jetzt neu starten und nach Problemen suchen. Der Computer startet neu und testet den Speicher.
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Gründlicher testen
Während des Tests drücken Sie F1. Dort können Sie die Testart Erweitert wählen und mit F10 übernehmen. Das dauert deutlich länger, findet aber mehr Fehler.
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Das Ergebnis ansehen
Nach dem Neustart erscheint das Ergebnis meist als Benachrichtigung. Wenn nicht: Öffnen Sie die Ereignisanzeige mit Windows + R und
eventvwr.msc. Unter Windows-Protokolle, System klicken Sie rechts auf Aktuelles Protokoll filtern und wählen als Quelle MemoryDiagnostics-Results. -
Noch gründlicher: MemTest86
Die Windows-Diagnose findet nicht jeden Fehler. Das kostenlose MemTest86 wird auf einen USB-Stick geschrieben und startet unabhängig von Windows. Lassen Sie mindestens vier Durchläufe laufen, am besten über Nacht. Schon ein einziger Fehler bedeutet: Der Speicher ist nicht in Ordnung.
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Den defekten Riegel finden
Haben Sie mehrere Speicherriegel, testen Sie einzeln: Computer vom Strom trennen, alle Riegel bis auf einen entfernen, testen, dann den nächsten. Bei Fehlern auch an eine falsch eingestellte Übertaktung (XMP/EXPO im BIOS) denken. Testweise auf Standardwerte zurückstellen.
Gut zu wissen
Bei vielen Laptops ist der Arbeitsspeicher fest verlötet. Ein Defekt lässt sich dann nur über eine Reparatur der Hauptplatine beheben.